Vergiss den hastigen Becher Kaffee im Stehen. Stell dir vor, dein Arbeitstag beginnt nicht mit Stress, sondern mit Klarheit, Gemeinschaft und tiefer Intention.
Die Guayusa Experience ist eine moderne Fusion aus der traditionellen Guayusa Upina der Kichwa-Völker Ecuadors und den transformativen Elementen einer herzöffnenden Zeremonie. Wir bringen die „Pflanze, die niemals schläft“ aus dem dichten Grün von Tena direkt in deinen urbanen Alltag.
Guayusa ist mehr als nur ein Tee – sie ist eine Lehrerpflanze. In ihr vereinen sich drei Wirkstoffe zu einer einzigartigen Synergie, die perfekt auf die Anforderungen unserer Zeit zugeschnitten ist:
L-Theanin: Schenkt dir messerscharfen Fokus und geistige Ruhe.
Theobromine: Der „Herzöffner“ aus dem Kakao, der für eine sanfte, empathische Energie sorgt.
Koffein: Für eine langanhaltende, sanfte Wachheit ohne das typische „Kaffee-Zittern“.
In dieser 30-minütigen Experience schaffen wir einen heiligen Raum inmitten der Stadt. Es ist eine Einladung, den Schlaf der Nacht bewusst zu verabschieden und mit Samay (Lebenskraft) in den Tag zu starten.
Rituelle Reinigung: Wir klären den Geist und lassen den Alltagsballast draußen.
Storytelling & Heritage: Erfahre mehr über die Kichwa-Kultur und die spirituelle Kraft der Pflanze.
Samay-Shungu Praxis: Eine geführte Atem- und Meditationsübung zur Herzöffnung.
Intention Setting: Wir nutzen die Klarheit der Guayusa, um deinen Fokus für den kommenden Arbeitstag zu setzen –
kraftvoll und aus dem Herzen (Shungulla).
Für alle, die ihren Arbeitstag nicht nur „überstehen“, sondern gestalten wollen. Für Teams, Visionäre und Suchende, die eine Brücke schlagen wollen zwischen Produktivität und Spiritualität, zwischen antikem Wissen und moderner Umsetzung.
„Ali Puncha“ – Begrüße den Morgen nicht mit Hektik, sondern mit Präsenz.
Bist du bereit, deinen Tag mit einem wachen Geist und einem offenen Herzen zu beginnen?
Dieser Tee wird aus den Blättern des Guayusa-Strauchs gewonnen und ist reich an Nährstoffen.
10 Funfacts zu Guayusa, die dich überraschen werden
Manche Dinge muss man nicht hinterfragen, nur annehmen.
Aufgewachsen in der ehemaligen Gärtnerei meiner Urgroßelten haben mich Pflanzen und Natur schon immer interessiert.
Ich habe viele verschiedene Beschäftigungsfelder und so führte mich meine Tätigkeit als Travel Coordinator bei WeRoad in den Amazonas Ecuadors.
Bei der Planung meiner Reise fiel mir auf Instagram eine Story einer Kichwa Gemeinschaft zufällig ins Auge. Und ich stellte fest, dass diese Gemeinschaft, die Guayusa Runa Familie, in der Nähe unserer Tour lebte. Und so reiste ich mit der ganzen Gruppe dorthin, um mehr über das Leben und die Kultur kennen zu lernen. Und was soll ich sagen? Es war sofort eine enorme Verbindung zu meinen Brüdern und Schwestern der Guayusa Runa und dem Amazonas Ecuadors vorhanden.
Als Begrüßung gab es neben der traditionellen Gesichtsbemalung auch Guayusa zu trinken und uns wurde die Wichtigkeit und Heiligkeit dieses Aufgusses erklärt. Dies war zutiefst inspirierend. Und nach einer intensiven und verbindenden Zeit recherchierte ich im Nachgang mehr über diesen Kräutertee, der einerseits zwar eng mit Mate verwandt ist und doch deutliche Unterschiede aufweist.
Bei diesem Aufenthalt bekam ich auch einen Kichwa-Namen: Ruya Runa.
Diesen trage ich in Ehren – und inzwischen sogar als Tattoo auf meiner Haut.
Zurück in Deutschland wollte ich Freunden und Bekannten diese wundervolle neue Erkenntnis näher bringen und suchte nach Wegen des Imports.
Ursprünglich plante ich noch, selbst Guayusa zu importieren. Aber der Aufwand und die vielen Vorgaben und bürokratischen Hürden ließen mich nach Alternativen Ausschau halten. Und so kam ich in Kontakt mit der wunderbaren Raquel von Kallari Futuro, die mir nicht den Guayusa direkt von den indigenen Kichwa Gemeinden aus der Region Puyo importiert, sondern auch den Vertrieb übernimmt. So machen wir zusammen, wie es im Geiste der Kichwa traditionell ist – miteinander für das Beste, statt nebeneinander oder gar in Konkurrenz zueinander!
Auch meine Guayusa Runa Familie in Ecuador unterstützt uns auch mit allen Mitteln und steht hinter dem Projekt.
Ruya Runa
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1. Das magische 3-Uhr-Morgens-Ritual
Für das indigene Volk der Kichwa in Ecuador beginnt der Tag nicht erst bei Sonnenaufgang. Es ist eine jahrhundertealte Tradition, um 3 oder 4 Uhr morgens aufzustehen, sich um ein offenes Feuer zu versammeln und gemeinsam Guayusa aus Kalebassen zu trinken. Diese Zeit wird genutzt, um die Gemeinschaft zu stärken und den kommenden Tag zu planen.
2. Das "Traumkraut" der Kichwa
In der indigenen Überlieferung wird Guayusa oft als "Traumkraut" bezeichnet. Während des morgendlichen Feuerrituals ist es ein fester Brauch der Kichwa, sich gegenseitig die Träume der vergangenen Nacht zu erzählen. Traditionell glauben die Ältesten, in diesen Träumen Ratschläge für die Jagd oder das tägliche Leben lesen zu können. Abends trinken sie den Tee selbst vor dem Einschlafen.
3. Ein Geschenk der Geister
Der Legende der Kichwa nach beteten die Menschen einst zu den Geistern des Waldes um eine Pflanze, die sie mit der Traumwelt verbinden sollte. Die Geister erhörten sie – so die Mythologie – und schenkten ihnen den Guayusa-Baum als Brücke zwischen der physischen Welt und der Welt der Träume.
4. Das Sprichwort der Wiederkehr
Guayusa ist ein starkes Symbol der Gastfreundschaft. Im ecuadorianischen Amazonasgebiet gibt es ein altes Sprichwort, das besagt: "Wer einmal Guayusa getrunken hat, wird immer in den Regenwald zurückkehren."
5. Ein prähistorischer Exportschlager
Lange bevor die Europäer Südamerika erreichten, war Guayusa ein begehrtes Handelsgut. Archäologen fanden über 1500 Jahre alte Guayusa-Blätter in den Grabbeigaben von Medizinmännern in den bolivianischen Anden – weit entfernt vom natürlichen Wachstumsgebiet im Amazonas. Das beweist, wie hochgeschätzt die Pflanze schon damals war.
6. Botanische Verwandtschaft mit Mate
Historisch und botanisch gesehen ist Guayusa (Ilex guayusa) eine Stechpalmenart und damit der direkte Cousin des in Südamerika berühmten Mate-Tees (Ilex paraguariensis). Beide Pflanzen haben eine tiefe kulturelle Verwurzelung in ihren jeweiligen Heimatregionen.
7. Ein Tee, der nicht bitter wird
Anders als Grüntee oder Schwarztee enthält Guayusa von Natur aus kaum Tannine (Gerbstoffe). Das hat einen großen kulinarischen Vorteil: Selbst wenn die Blätter versehentlich sehr lange im heißen Wasser ziehen, wird das Getränk nicht bitter, sondern behält seinen milden, leicht süßlichen und erdigen Geschmack.
8. Ein faszinierender Pflanzen-Cocktail
Guayusa besticht durch eine ganz besondere botanische Zusammensetzung. Die Blätter enthalten von Natur aus nicht nur Koffein, sondern auch Theobromin (ein Stoff, der auch in dunkler Schokolade vorkommt) sowie Aminosäuren wie L-Theanin. Diese einzigartige Kombination macht Guayusa zu einem spannenden Forschungsobjekt der Botanik und unterscheidet das Profil der Pflanze deutlich von klassischem Kaffee oder auch Mate.
9. Die "Nachtwächter-Pflanze" der Jäger
In der Kultur der Kichwa wird Guayusa historisch eng mit der Jagd in Verbindung gebracht. Die indigenen Jäger tranken den Sud traditionell vor ihren nächtlichen Streifzügen durch den Dschungel. In ihren Überlieferungen schätzten sie das Getränk als festen Begleiter, um für die langen, lautlosen Nächte im Regenwald und die ruhige, fokussierte Jagd gewappnet zu sein.
10. Anbau in traditionellen Waldgärten, Trocknen an der Luft
Guayusa wird fast ausschließlich in sogenannten "Chakras" angebaut. Das sind traditionelle Waldgärten der indigenen Gemeinschaften, die wie ein natürlicher Dschungel aufgebaut sind. Anstatt den Regenwald für Monokulturen abzuholzen, wächst Guayusa dort in Harmonie mit Kakaobäumen, Bananenstauden und heimischen Pflanzen – ein System, das den Erhalt der Biodiversität unterstützt. Getrocknet wird Guayusa auch anders als Mate an der Luft und nicht über Feuer, was seinen milderen, nicht rauchigen Geschmack erklärt und das Fehlen von PAKs (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) die beim Mate durch das Trocknen über Feuer und Rauch entstehen können.